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Warum Online Poker Spieler mehr von einem Poker Mindset Coach haben

Auch ich als Poker Mindset Coach bin berührt, wenn ich Durchbruchserlebnisse miterlebe. Hatte ich bisher mit Poker Spielern zu tun, die hauptsächlich live und eher nebenher online SnG-Partien spielen, konnte ich letztes WoE mit jemand arbeiten, der online pro Minute 30 Hände spielt. Mir wurde mehrere Sachen deutlich: Zum einen kann man über diese Art des Spielens viel schneller die Anzahl der Trainingserfahrung erhöhen und so in extrem kurzer Zeit eine Spielstärkenniveau erreichen, für die man als Livespieler Jahre, wenn nicht Jahrzehnte benötigt. Und zum anderen zeigt es mir, dass Online-Spieler, die pro Monat 3.000+ Partien spielen sehr (!) empfänglich sind für meine Arbeit und dadurch noch einen zusätzlichen Entwicklungsschub bekommen. Bei den Poker Spielern mit denen ich bisher (sehr erfolgreich) arbeitet durfte, haben sich die Entwicklungsschritte über einen viel längeren Zeitraum hingezogen. Zwar haben sie große Turniere gewonnen, aber eben erst nach viel längerer Zeit. Warum? Der Weg zur Pokerspitze geht über die Indifferenz des einzelnen Ergebnisses. Als ambitionierter Spieler– wir reden also ab $300 Buyin Tournaments aufwärts – trifft man irgendwann seine Dämonen, sei es Gier, Wut oder Angst. Bei meiner Arbeit ist es wichtig, dass man sich öffnet (d.h. sie müssen mir etwas über ihre Schwächen erzählen), und es ist wichtig, dass man hochkonzentriert ist. Bei einem Live-Spiel müssen Sie nicht alle halbe Sekunde eine call-/raise-/fold-Entscheidung treffen wie beim Online Spiel mit mehreren offenen Lobbies gleichzeitig. Was heisst das und warum wird dadurch die Arbeit mit meinen Klienten vereinfacht? Es ist einfach: diese Art von Spieler nehmen die Arbeit mit mir besser und schneller an, weil sie gelernt haben lange Zeit in einem Zustand gesteigerter Empfänglichkeit zu sein. Einige nennen es „Flow“, andere nennen es „In-the-Zone“. Egal wie Sie es nennen. Es hilft Ihnen in der Situation stets präsent zu sein. In meiner Arbeit arbeite ich parallel: Sowohl rational als auch emotional. Die besten Ergebnisse kommen nur zustande, wenn Beides zusammen kommt. Durch die langtrainierte Arbeit in der Hochkonzentration sprechen dieses Spieler um ein vielfaches besser auf Mental Training an, als Andere. Und Erfolg nährt Erfolg. Wer Spitzenleistungen vollbringen will muss sowohl die Trainingsgestaltung der Spielstärke systematisieren, als auch Techniken des psychologischen Trainings angehen. Warum und wie funktioniert Mindset Coaching fragen Sie sich wahrscheinlich? Psychische Prozesse und physische interagieren miteinander. Diese führen zu autonomen Körperreaktionen, die dann wieder ein bestimmtes Erregungsniveau produzieren. Diese ist spielentscheidend für ihre Leistungsfähigkeit! Ihr Christoph Wahlen

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Typische Tilts bei Raabs TV Total PokerStars.de-Nacht – Poker Mindset

Posted by christophdwahlen | Posted in Uncategorized | Posted on 26-05-2011

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Am 3. Mai 2011 war es wieder soweit, Stefan Raabs TV Total PokerStars.de-Nacht sahen sich ab 22.10 h 15,2 % der konsumrelevanten 14- bis 49-jährigen Zielgruppe an. Sie sahen, wie Moderatorin Vera Int-Veen, verdienterweise, den 50.000 EUR Pot kassierte. Der Einäugige ist eben König unter den Blinden, könnte man sagen.

Alle sind froh:

Die Poker Pros und Online-Pokerrooms freuen sich demnächst frische Fische serviert zu bekommen (ca. 900.000 frische Fische 🙂 ).  ProSieben freut sich auf gute Werbeeinnahmen.  Körner ist froh, er darf weiterhin mehr schlecht als recht die Partien kommentieren. Und die Zuschauer sind unterhalten.  Was will man mehr? Marketeers würden das eine Win-Win-Win-Situation nennen.

Auch wenn Pokerspieler ab mittlerer Spielstärke kaum etwas von dieser Partie lernen können. Unter Gesichtspunkten des Mental Coachings, oder wie es amerikanisch heisst Poker Mindset, kamen hier urtypische  Poker-Tilts zum Vorschein von denen jeder Pokerspieler lernen kann. Der nett anzuschauende Sophia Thomalla war es einfach langweilig und wollte das mal ‚etwas los‘  ist und spielte falsch.  Für sie war einfach zu wenig Aktion, sagte sie später in der Losers Lounge.  Qualifikant Marco ging durch zu defensives Spiel  das Geld aus und war, als der Stack immer  kleiner wurde, viel zu spät und zum falschen Zeitpunkt gezwungen aggresiv zu spielen und schied später gegen Raab aus. Interessant zu beobachten ist, das Elton mit einfach zu durchschauenden Bluffs lange unangefochtener Chipleader blieb. Vera war authentisch, sagte und spielte was sie konnte und  gewann den Heads-up.

Warum ist es interessant diese Spieler zu analysieren? Weil diese Partie typische Tilts zeigen, mit denen jeder Pokerspieler, egal auf welchen Spielniveau er spielt, konfrontiert ist. Der Pokerspieler spielt schlechter als er (oder sie)  kann. Das ist, vereinfacht ausgedrückt. Tilt. Unter anderen Umständen könnten sie besser spielen, und sie wollen auch besser spielen. Aber sie tilten gerade! Wer kennt diese Situation nicht als Spieler? Es dürfte keinen geben, der das noch nicht einmal erlebt hat.

Die beschriebenen Tilts sind idealtypisch. Alle zeigen deutlich, dass klassische Investitionsregeln („Man sollte gewinnmaximal setzen.“) nicht eingehalten werden. Die Beispiele aus der TV Total Pokers.de-Nacht verdeutlichen, dass es andere Motive sind, die das handeln/spielen bestimmen: Langweile bei Sophia Thomalla, Angst (Risk Avoidance) bei Marco und Overconfidence bei  Elton.

Wie Sie vom Poker Mindset profitieren finden Sie auf http://pro-mental-coaching.com/mentaltrainer-poker.php

Stellen Sie sich vor was Sie mit individuellem Poker Mindset Coaching alles erreichen können, indem Sie genau diese Fehler vermeiden und Ihre Tilts „ausschalten“!

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